Es ist wie mit dem Benzin, der Ölpreis ist jetzt 3 Tage hintereinander massiv gefallen, aber an den Tankstellen merkt man das kaum, geschweige denn gar nicht. Vergessen darf man beim Benzinpreis nämlich nicht, dass Steuern weiterhin den größten Prozentanteil ausmachen. Steuern, die uns eigentlich dazu bewegen sollten, auf das Auto zu verzichten. Diese Argumentation schlägt aber eigentlich fehl, wenn öffentliche Verkehrsmittel durch den hohen Energiepreis ebenso die Preise erhöhen oder daraus entstehende Steuerlöcher gedeckt werden sollen. Von der Anforderung selbst in Städten ein Auto besitzen zu müssen um zur Arbeit fahren zu können, von wegen kontraproduktiver Pendlerpauschale, ganz zu schweigen.
Ein Ähnlicher Fall tritt jetzt bei der Tabaksteuer auf. Vorgestern las ich, dass die EU - Kommission die Tabaksteuern erhöhen will, um weiter über den Preis die Gesundheit und den Nichtraucherschutz zu fördern. Halte ich für eine gute Idee aber dann doch für so unwichtig, nicht darüber zu bloggen oder in meinen Favoriten zu speichern. Doch heute gab es dann aber wohl einen Grund diese Meldung wieder aus der Versenkung zu fischen.
Der Tabakindustrie gehe es zwar immer noch gut, aber die staatlichen Einnahmen am Tabalk sinken z.B. wegen dem Rauchverbot. Also was ist es wohl, Wohlwollen und förderlicher Eingriff für Bürger oder Salamitaktik um die eigenen Kassen wieder mehr zu füllen?