Das Bundesinnen- und das Justizministerium haben sich auf eine Gesetzesvorlage zur
geheimen Online-Durchsuchung geeignet. Man möchte jetzt nur noch online auf Computer einbrechen und nichtmehr den Umweg über die Wohnung nehmen

... Während
Golem hier
imho richtig schlussfolgert und nochmal verdeutlicht, dass das Gesetz eine Farce wird, denn Hoch-Kriminelle werden sich keinen Trojaner runterladen (!), sieht
Winfuture.de dass als großen Vorteil, denn dadurch "[...]soll die heimliche Installation des so genannten "Bundestrojaners" erleichtert werden."
Winfuture.de wird mit seiner "positiven" Meinung nicht alleine dastehen, ich jedoch sehe keine Verbesserung der Situation, dass der Generalverdacht immernoch die beste Antwort der Politik auf heraufbeschworene Probleme ist, besonders wenn man sich die bereits aus den Tickern verschwundenen Schlagzeilen anschaut -->
Verdeckte Pläne für
den Bundestrojaner die
RFS sowie der direkte
Man-In-The-Middle Lauschangriff auf Netzknoten.
"Manchmal heißt es, ohne die neuen Möglichkeiten hätte man das geplante Attentat nie rechtzeitig aufgedeckt, oder auch, man habe viel Glück gehabt, dass es auch ohne neue Instrumente aufgeklärt werden konnte. Es wird aber nicht gesagt, warum die herkömmlichen Mittel nicht gereicht hätten und ob die verschiedenen Behörden die herkömmlichen Mittel angemessen und hinreichend koordiniert eingesetzt haben. So geht das häufig. Es werden Bälle in die Luft geworfen, mit denen man jongliert, aber wir wissen nicht, welcher Ball in welche Hand soll und welcher ruhig herunterfallen darf."
(entnommen aus dem
SZ - Interview "Das Internet ist die größte Revolution" mit dem ehemaligen Justizsenat am
BVerfGG Hoffmann-Riem)